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GIST-Erfahrungsbericht,

 

Patient, männlich, Rentner

 

Im Herbsturlaub 1999 war ich in Ischia in einem kleinen Hotel auf einer Anhöhe untergebracht. Der Fußweg wurde mir immer beschwerlicher, denn Blutarmut und Eisenmangel hatte ich schon längere Zeit.

 

Ende März 2000 wurde ich in das Krankenhaus Bogenhausen in München überwiesen. Nach eingehenden Untersuchungen konnte ein GIST-Tumor festgestellt werden.  Eine Bauch-Operation wurde vorgenommen. Nach dem Krankenhausaufenthalt bekam ich noch eine Kur verschrieben. Danach wurden vierteljährlich Nachkontrollen in der Tagesklinik gemacht. Anfang November 2000 wurden dann Metastasen festgestellt. Man riet mir zu Chemotherapie. Von meinem Hausarzt wurde ich im Dezember 2000 an die Uniklinik Großhadern überwiesen.

 

Dort kam ich zu der Studiengruppe GIST-Kranker und bekam erstmals Ende April 2001 400mg Glivec zur Einnahme. Nach einigen Wochen stellte sich eine Verkleinerung der Metastasen heraus. Ab September 2002 wurde die tägliche Dosis Glivec auf 800 mg erhöht. Im Februar 2004 war eine neue Bauch-OP nötig, bei der sich danach große Wasseransammlungen bildeten, die aber gut mit Tabletten verschwanden.

 

Gegen Herzrhythmusstörungen und Osteoporose habe ich auch einige Medikamente zu schlucken. Somit kommt jeden Tag doch eine gewisse Menge zusammen. Alle 3 Monate gehe ich zur GIST-Kontrolle in die Uniklinik Großhadern und werde dort von Hr. Dr. Marcus Schlemmer gut betreut und beraten. Ich kann von Glück sagen, dass mit die Glivec-Tabletten bekommen und keine weiteren Beschwerden auftreten.


 

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