SHG WÜRZBURG-NÜRNBERG
Patientenkontakt: Michael Schmitt
Wallgasse 1/2
D-97070 Würzburg
Tel.: +49 (0)931-4524510
Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich im Lieblichen Taubertal in Nord-Baden-Württemberg, mit meinen Eltern, meinen drei Geschwistern und verschiedenen Sportaktivitäten.
Während meiner Zivildienstzeit in England, arbeitete ich mit Jugendlichen und Erwachsenen mit geistiger Behinderung. Hier entdeckte ich auch meine Begeisterung für den sozialen Bereich. Die Leidenschaft für Menschen und deren soziale Beziehungen begann ich ab dem Jahr 2003 in Jena mit dem Studium der Psychologie und Soziologie und ab 2004 an der Universität Würzburg zu vertiefen. Hier studiere und lebe ich seit fünf Jahren und stehe vor dem Abschluss im Herbst. Ich freue mich auf die neue Aufgabe der Leitung der Selbsthilfegruppe Würzburg-Nürnberg.
Meine persönlichen Interessen und Kraftspender seit meiner GIST-Diagnose im Dezember 2008 liegen in Reisen, Wochenendausflügen und Sport. Ich gehe Wandern mit Freunden oder unternehme Städtereisen, gehe Joggen oder schwimmen und mache Yoga. Darüber hinaus verbringe ich am liebsten Zeit mit meiner Lebenspartnerin und meiner Familie, hier im Besonderen mit meinem dreijährigen Patenkind.
Schon in verschiedenen praktischen Tätigkeiten konnte ich erfahren, wie viel stärker eine Gemeinschaft von Betroffenen sein kann, wenn sie gemeinsam an einem Strang zieht.
Ziel der monatlichen Selbsthilfegruppentreffen soll es sein, möglichst vielen Interessierten ein Forum für ihre Anliegen zu geben. Es soll die Möglichkeit geben, sich in der Gruppe gegenseitig zu helfen und zur Seite zu stehen.
Bisheriger Patientenkontakt: Wilfried Jeworutzki
Ansonsten bin ich Vater von 2 erwachsenen Kindern aus erster Ehe und neuerdings Opa einer Enkeltochter. Ich arbeite mit leichter Stundenreduzierung in der Erwachsenenbildung bei einem diakonischen Träger. Ich habe vielfältige Freizeitaktivitäten (Heimwerken, Malen, Gleitschirmfliegen, Segeln usw.) und empfinde mein Leben überwiegend sinnvoll und schön. Durch meine Einschränkungen und die Erfahrung ausgeliefert zu sein und Fremdbestimmung, bin ich zum überzeugten Selbsthelfer geworden: d.h. ich glaube, ich kann immer mehr für mich tun, als ich denke.
Dankbar bin ich meiner Frau Gabi, die mich immer geduldig unterstützt. Stellvertretend für die vielen GIST-Experten, die mich auf meinen bisherigen Weg behandelt und unterstützt haben, möchte ich mich besonders bei Dr. Marcus Schlemmer bedanken, der sich immer wieder um neue hoffnungsvolle Perspektiven bemüht.
Das Lebenshaus finde ich einen großartigen Verein! Das Team hat es wirklich geschafft, dass ich mich mit meiner Krankheit nicht alleine fühle. Deshalb habe ich sofort zugesagt, als mich Rudi Herter gefragt hatte, ob ich den Patentenkontakt für ihn fortführe. Ich freue mich auf gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten!
Bisheriger Patientenkontakt: Rudi Herter
Ich bin Jahrgang 1959, seit fast 25 Jahren verheiratet und habe drei Söhne ( 28, 22, 19 ). Meine Hobbies sind Motorräder und Fußball. Ich selbst war 25 Jahre aktiver Fußballer und jetzt leidenschaftlicher Zuschauer bei meinem Sohn Jonas.
Ich engagiere mich im LH, weil ich den Verein und die Arbeit die Andrea und Markus leisten super finde. Außerdem muss im Bereich GIST noch viel geschehen. Außerdem finde ich, das dass Leben nicht nur aus nehmen, sondern auch aus einem geben bestehen sollte.
Von meiner Krankheit habe ich am 29. 10. 2004 erfahren , leider auch, das sie schon ziemlich fortgeschritten ( Lebermet., mehre Tumore im Bauchraum, der Primärtumor schon 15 cm groß ) ist. Ab Dezember 2004 nahm ich dann 400 mg Glivec ein . Die Tumore verhielten sich dann ruhig, einige wurden sogar kleiner. Aber im Februar 2006 hatte ich dann einen Progress auf der Leber und wurde bei Prof. Germer operiert. Leider wurde dann im Dez. 2006 wieder ein Progress im Unterbauch festgestellt und ich wurde wiederum von Prof. Germer operiert. Im März. 2007 nehme ich nun in einer Studie, 600 mg Glivec mit 2,5 mg RAD 001, bei Dr. Reichardt in Berlin teil.
Bedanken möchte ich mich bei meiner Frau Michaela, die mich immer unterstützt, sowie bei Fr. Irmgard Bschierl, die immer zur Stelle ist, wenn man sie braucht. Des Weiteren beim Team der KISS für die gute Zusammenarbeit, sowie bei unserem GIST-Experten Prof. Germer und Frau Dr. Krajinovic vom Klinkum Nord, die immer ein offenes Ohr für unsere Belange haben.
